Zwischen Wachs, Wetter und Weite –
mein 100 km Tag im Goms

 

Während viele Läufer mit meinen präparierten Rennskis am Start des Engadin Skimarathons standen, war ich im Goms unterwegs – auf einem geplanten 100-Kilometer-Lauf, der mir auch half, die eigene Nervosität in den Hintergrund zu rücken.

Für mich war es kein „Rennen“, sondern vielmehr ein intensiver Praxistag auf der Loipe und auch um meine eigenen Grenzen wieder einmal zu erfahren.

Mit dabei: vier verschiedene Paar Ski, alle unterschiedlich gewachst. Ziel war es, zu spüren, zu vergleichen und dazuzulernen – genau das, was unseren Sport so spannend macht. Die Bedingungen waren nicht ganz einfach, die Spur teilweise anspruchsvoll, dafür durfte ich traumhaftes Wetter geniessen.

Solche Tage sind für mich enorm wertvoll. Nicht wegen der Leistung und Zeit, sondern wegen der Erfahrungen, die man sammelt: Wie reagieren Ski unter wechselnden Bedingungen? Was funktioniert wirklich gut – und was eben nicht?

Genau diese Erkenntnisse fliessen direkt in meine Arbeit ein – in die Langlaufschule, in den Shop und auch ins Skiwachsen. Mir ist wichtig, nicht nur darüber zu sprechen, sondern den Sport selber aktiv zu leben.

Denn am Ende geht es genau darum: draussen sein, Erfahrungen sammeln und die Freude am Langlaufen weitergeben.

Und immer wieder ist es, trotz ein wenig Leiden, ein wunderschönes 😀, physisches und mentales Erlebnis, diese magische Grenze von 100km zu langlaufen.

#lang-lauf  #skating #100er 🥳

Goms100 2026 02


 

 

Goms100 2026 03

 

Wetter:
schön
07.00 Uhr -1°C / 12.00 Uhr +10°C
bis 09.00 sehr harter Schnee, ab 09.00 sehr weich, ab 10.00 nass,
ab 11.00 immer stäker werdender Wind.

Leider war die Loipe Ulrichen-Oberwald retour nicht gespurt. Durch die vom Vortag sehr tiefen, hart gefrorenen Spuren war es fast nicht laufbar und ich war kurz davor, auf der 1. Runde aufzuhören. Später war nur minimalistisch gespurt (pers. Anmerkung: für mich ist dies nicht verständlich, es waren bei dem schönen Wetter unheimlich viele Leute auf der Loipe, so dass es tw. sehr eng war)